Rhodesian Ridgeback / Hundezucht

Wir wohnen mit Hunden, Pferden und Katzen auf einem Bauernhof in Bronschhofen (bei Wil SG). Hier haben unsere Tiere viel Auslauf, leben und wachsen in einer gesunden und ausgeglichenen Natur auf.

Ich selber bin in der Kindheit mit Berner-Sennenhunden aufgewachsen und die Hundeliebe packte mich bereits schon damals. Ich verbrachte viel Zeit mit den eigenen Hunden und führte auch gerne unsere Nachbarshunde aus. Später übernahm ich eine 1jährige Golden-Retriver Hündin (Scheidungshund), mit der ich als Begleithund und Sanitätshund aktiv war. Sie war auch eine ständige Spielgefährtin für meinen Sohn Rafael. Mit 3 Jahren gebar die Hündin 7 knuddelige, weisse Goldis! Da war es um mich geschehen. 7 kleine Bündel, jeder mit seinem eigenen Temperament und eigener Ausprägung, eine herzensgute Hundemama, dies gab mir soviel Zufriedenheit und noch, dass ich diese jungen Tiere während den ersten Wochen begleiten durfte…. Als die Hündin mit 14Jahren ins Regenbogenland zog, war es für uns klar, dass wir weitere Hunde haben werden. Es folgte eine tolle Mischlingshündin aus dem Tierheim im 2007 und nach Kauf unseres jetzigen Hofes im 2017 sahen wir uns um für einen Zweithund.

Zum ersten Mal sah ich einen Ridgeback an einem Pferdeturnier – ich war fasziniert von dieser Rasse, die Ausstrahlung, die Eleganz und sein ruhiges Verhalten! Kaum zu Hause angekommen, suchte ich alles im Internet ab über den Ridgeback-Hund. So stiess ich zum Glück auf die Homepage von der Familie Thoma (Lugathoba), diese hatten gerade zu dieser Zeit einen Wurf! Ich druckte die Fotos der Welpen aus und überreichte die Bilder abends meinem Partner. Wow – was für tolle Hunde! Ja klar ruf den Züchter sofort an und mach einen Termin aus. Die 600km zum Züchter hinderten uns in keiner Weise unsere Hündin LUNA in Empfang zu nehmen. LUNA wuchs und entwickelte sich neben unserer Mischlingshündin zu einer edlen Grazie mit perfekten Voraussetzungen für die Zucht.

Anfangs 2019 mussten wir dann leider unsere Mischlingshündin schweren Herzens mit 14.5 Jahren einschläfern. Damit auch LUNA wieder auf anderer Gedanken kommen konnte, haben wir mit CHILI eine weitere Ridgeback-Hündin aus der Zucht of Brownridge übernommen. Die zwei Hündinnen sind beste Freundinnen und ein eingespieltes Paar, welches uns täglich immer wieder von neuem Freude bereitet!

Kiburi Kijana Bella Luna von Lugathoba

Luna stammt als 5. geborene aus einem Wurf von total 10 Welpen.
Ihre Erscheinung ist «edel, athletisch, dunkel und wachsam».

Vater: Aaron aus dem Artland
Geboren: 11.05.2013
HD:A-A, ED:0-0, Red wheaten
OCD: Frei

Mutter: Entwasahlobo Kiyala von Lugathoba
Geboren: 14.1.2012
HD:A-A, ED:0-0, Red wheaten
OCD: Frei

Wurfplanung / Welpen

Hot Chili Pepper of Brownridge

Wurfplanung
Aktuell sind noch keine Würfe geplant

Die 10 Bitten eines Hundes

  1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe du mich anschaffst.
  2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
  3. Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon.
  4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein!
  5. Sprich manchmal mit mir. Auch wenn ich Deine Worte nicht verstehe, so doch deine Stimme, die sich an mich wendet.
  6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie.
  7. Bedenke, ehe du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel Deiner Hand zerquetschen könnten, ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.
  8. Ehe Du mich bei der Arbeit «unwillig» schiltst, «bockig» oder «faul», bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.
  9. Kümmere dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein.
  10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: «Ich kann so was nicht sehen» oder «es soll in meiner Abwesenheit geschehen». Alles ist leichter für mich mit Dir.

Wissenswertes

Rassestandards

CI-Standard Nr. 146/07.08.1998/D: Rhodesian Ridgeback

Übersetzung: Jochen H. Eberhard

Ursprung:
Südliches Afrika, Standard erstellt von der Kennel Union des Südlichen Afrika
und dem Simbabwe Kennel Club.

Datum der Publikation des gültigen Original-Standards: 10.12.1996

Verwendung:
Der Rhodesian Ridgeback wird noch immer zur Jagd von Wild in vielen Teilen der Welt verwendet, aber wird besonders geschätzt als Wachhund und Familienmitglied.

Klassifikation FCI:
Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 3 Verwandte Rassen, Ohne Arbeitsprüfung

Kurzer geschichtlicher Abriss:
Der Rhodesian Ridgeback ist gegenwärtig die einzige anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen können zurückverfolgt werden zur Kapkolonie, wo sie sich sowohl mit den Hunden der frühen Pioniere vermischten, als auch mit den halbdomestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm hatten. Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die ursprüngliche Aufgabe des Rhodesian Ridgeback, Großwild, hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit großer Behendigkeit am Stand zu halten, bis der Jäger herangekommen war. Der Originalstandard, von F.R.Barnes 1922 in Bulawayo, Rhodesian, aufgestellt, gründete auf dem Dalmatiner-Standard und wurde von der Kennel Union des Südlichen Afrika 1926 anerkannt.

Allgemeines Erscheinungsbild:
Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogen gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven Hund darstellen, symmetrisch im Profil und bei mittlerer Geschwindigkeit äußerst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne Tendenzen zu einer massigen Erscheinung zu legen. Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm (<>), der dadurch entsteht, dass die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen Körper wachsen. Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der Rasse. Der Rückenkamm muss klar abgegrenzt sein, symmetrisch und zu den Hüfthöckern hin schmaler werden. Er muß unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den Hüfthöckern reichen. Der Rückenkamm darf nur zwei Wirbel (<>) aufweisen, die dieselbe Form haben und einander gegenüber liegen. Die Unterkante der Wirbel darf nicht über das obere Drittel des Rückenkamms hinausgehen. Ein guter Durchschnittswert für die Breite des Rückenkamms ist 5 cm (2“).

Verhalten/Charakter (Wesen):
Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheue.

Aussehen/Erscheinung
Schädel:
Sollte von mittlerer Länge sein (Breite zwischen den Behängen, Entfernung vom Hinterhauptstachel bis zum Stirnansatz, vom Stirnansatz bis zur Nasenspitze sollten gleich sein), flach und breit zwischen den Behängen, in entspannter Haltung keine Faltenbildung am Kopf.Stop:
Der Stirnansatz sollte recht gut markiert sein: Das Profil darf nicht in einer Geraden vom Hinterhauptstachel zur Nasenspitze verlaufen.Nasenschwamm:
Die Nase sollte schwarz oder braun sein. Eine schwarze Nase sollte mit dunklen Augen, eine braune Nase mit bernsteinfarbenen Augen einhergehen.Fang:
Der Fang sollte lang, tief und kräftig sein.Lefzen:
Die Lefzen sollten straff sein und an den Kiefern anliegen.

Kiefer/Zähne:
Starker Kiefer, mit einem perfekt schließenden und vollständigen Scherengebiss. Das heißt, dass die obere Schneidezahnreihe die unteren Schneiderzähne dicht übergreift und und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Die Zähne müssen gut entwickelt sein, besonders die Eck- oder Fangzähne.

Backen:
Keine Backen.

Augen:
Sollten mäßig weit voneinander eingesetzt sein, rund, klar und funkelnd, mit intelligentem Ausdruck. Ihre Farbe soll mit der Fellfarbe harmonieren.

Behang:
Sollte ziemlich hoch angesetzt sein, von mittlerer Grösse, recht breit am Ansatz und sich zu einer abgerundeten Spitze verjüngen. Er sollte dicht am Kopf anliegend getragen werden.

Hals:
sollte ziemlich lang sein, kräftig und ohne lose Kehlhaut sein.

Rücken:
Kraftvoll.

Lenden:
Stark, muskulös und leicht gewölbt.

Brustkorb:
Sollte nicht zu breit, aber sehr tief und geräumig sein; der tiefste Punkt des Brustbeines sollte in Höhe des Ellenbogenpunktes liegen.

Vorbrust:
Sollte von der Seite sichtbar sein.

Rippen:
Mäßig gewölbt, niemals tonnenförmig

Rute:
Am Ansatz kräftig, zur Rutenpitze hin allmählich dünner werdend, nicht grob. Von mäßiger Länge, weder zu hoch noch zu tief angesetzt, leicht gebogen getragen, aber niemals geringelt.

Vorderhand:
Die Vorderläufe sollten vollständig gerade sein, stark und mit kräftigen Laufknochen, die Ellenbogen am Rumpf anliegen. Von der Seite gesehen sollte der Vorderlauf breiter sein als von vorne gesehen. Starke Vorderfußwurzelgelenke, Vorderfuß leicht geneigt gestellt.

Schultern:
Die Schultern sollten sich schrägliegend klar abzeichnen und, muskulös, große Geschwindigkeit erahnen lassen.

Hinterhand:
Die Bemuskelung der Hinterhand sollte schlank sein, die Knie gut gewinkelt, der Hintermittelfuß kurz.

Pfoten:
Rund, mit eng aneinanderliegenden und gut gewölbten Zehen.

Gangwerk:
Mit gutem Raumgriff, frei und rege.

Haar:
Sollte kurz und dicht sein, glatt und glänzend im Aussehen, aber weder wollig noch seidig.

Farbe:
Hellweizenfarben bis rotweizenfarben. Ein wenig Weiß an der Brust und an den Zehen ist statthaft, ausgedehnte weiße Behaarung hier, am Bauch oder oberhalb der Zehen ist unerwünscht. Ein dunkler Fang und dunkle Behänge sind statthaft. Zu viele schwarze Haare im ganzen Fell sind äußerst unerwünscht.

Größe und Gewicht:

Die erwünschten Widerristhöhen sind:
Rüden: 63,0 cm (25“) bis 69,0 cm (27“)
Hündinnen: 61,0 cm (24“) bis 66,0 cm (26“)

Gewicht:
Rüden: 36,6 kg (80 Ibs)
Hündinnen: 32,0 kg (70 Ibs)

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad seiner Abweichung stehen sollte.

N.B.:
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.